Erneuerbare Energien

Ziele, Anreize, Regelungen

Bis 2050 sollen 80 % des Energiebedarfs in Deutschland aus Erneuerbare Energien gedeckt werden. Klar ist, dass dies nur mit einem deutlichen Wandel möglich ist – insbesondere in der bestehenden Einspeisemanagement-Infrastruktur..

Zur Erreichung dieses Ziels wurden gesetzlich geregelte Anreizsysteme geschaffen, die einen kontinuierlichen Ausbau der Erzeugung und des Einspeisemanagements dezentraler Energiequellen wie PV, Wind, BHKW und Biogas fördern. Gleichzeitig wurde den Netzbetreibern ein Regelungsrahmen an die Hand gegeben, der ihnen die Möglichkeit gibt, die Einspeisung aus Anlagen der erneuerbaren Energien bei Bedarf zu regeln. In diesem Zusammenhang wurden nicht nur Anforderungen an die Überwachung, sondern auch an die Steuerbarkeit der Anlagen formuliert – abhängig von deren Leistungsgröße.

Erneuerbare Energien

Neue Rahmenbedingungen für das Einspeisemanagement nach VDE-AR-N 4110

Am 17. Mai 2016 traten die EU-weiten Netzanschlussregeln für Stromerzeugungsanlagen (NC RfG – Network Codes – Requirements for Generators) in Kraft. Ziel dieser Norm ist die Schaffung europaweit einheitlicher Regelungen für den Netzanschluss von Kraftwerken. Für die nationale Umsetzung hat das VDE | FNN vier neue Technische Anschlussregeln (TAR) erstellt, die am 17. Mai 2018 in Kraft traten.

Die TAR bilden die Grundlage für die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der Netzbetreiber. Die TAB der Verteilnetzbetreiber (VNB) gelten nicht nur gemeinsam mit § 19 EnWG „Technische Regeln“, sondern sind auch integraler Bestandteil der Netzanschlussverträge und Anschlussnutzungsverhältnisse.

Als Hersteller von Fernwirktechnik kennen wir die technischen Konzepte der Verteilnetzbetreiber genau. Darüber hinaus bieten wir Ihnen gerne eine individuelle, maßgeschneiderte Lösung für den Anschluss Ihrer Übergabestation an das Gateway des Verteilnetzbetreibers an.

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